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Herz-Jesu-Kirche

in der Pfarreiengemeinschaft Georgsmarienhütte-West

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Di.-Do. 13:00-20:30 Uhr:
Unseren 25 Kommunionkindern
wünschen wir alles Liebe und Gute
und Gottes reichen Segen!
nächste Veranstaltung:
Mo. 28. Mai 2012 11:00 Uhr
Ökumenischer Stadtgottesdienst
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„Wie ein Baum, der an frischem Wasser gepfanzt ist!“
Geschrieben von: BASt.   
 
Auszeit für Erwachsene
Geschrieben von: BASt.   

 
Abschied von Br. Norbert Plogmann OFM
Geschrieben von: BASt.   

Die Herz-Jesu-Gemeinde , die Franziskaner und die St. Antonius-Gemeinde
trauern um Provinzial Br.

In den Morgenstunden des 26. Februar, dem ersten Fastensonntag, ist der Provinzialminister der Deutschen Franziskanerprovinz von der hl. Elisabeth, Bruder Norbert Plogmann OFM, im Münchener Isar-Klinikum an einem Krebsleiden verstorben. Bruder Norbert wurde 57 Jahre alt.

Norbert Plogmann wurde am 20. Oktober 1954 in Hagen a.TW. geboren und verbrachte seine Kindheit in der Herz-Jesu-Gemeinde Georgsmarienhütte als viertes von fünf Kindern der Eheleute Johannes und Maria Plogmann geb. Spellbrink. Er besuchte fünf Jahre die damalige Marienschule in Georgsmarienhütte und wurde 1966 in das Kolleg St. Ludwig in Vlodrop (Niederlande) der Sächsischen Franziskanerprovinz aufgenommen und bestand dort 1974 das Abitur. Im September 1974 begann er das Noviziat in Attendorn. Am 17. Mai 1980 legte er die Feierliche Profess ab. Nach dem Studium der Philosophie und Theologie an der Ordenshochschule der Franziskaner in Münster wurde er am 28. März 1981 zum Priester geweiht.

Von 1981 bis 1986 war er in Hagen (Westf.) und Paderborn in der Pfarrseelsorge und in der Krankenhausseelsorge tätig. 1986 wurde er Mitarbeiter im Seelsorgeteam der von der Sächsischen Franziskanerprovinz übernommenen Pfarrei St. Ludwig in Berlin Wilmersdorf. Dort engagierte er sich besonders in der Jugendarbeit und in der Arbeit mit den HIV-Infizierten und Aidskranken. Nach dem Fall der Mauer, im Januar 1992, wechselte er vom Westteil in der Ostteil Berlins und wurde Guardian im Kloster Berlin Pankow, wo er tatkräftig der Arbeit des Klosters eine neue Ausrichtung gab und sich für die Arbeit in der Suppenküche engagierte.

Im Sommer 2001 wählten die Brüder der Sächsischen Franziskanerprovinz P. Norbert zu ihrem Provinzial, 2007 wurde er für eine zweite Amtszeit von drei Jahren wieder gewählt. In diesen Jahren hat er auch die vielen oft mühsamen Schritte zur Vereinigung der vier Franziskanerprovinzen in Deutschland gemeinsam mit den Provinzialministern der anderen Provinzen entscheidend mit geplant und mitgestaltet.

Die Generalleitung des Ordens ernannte P. Norbert dann zum ersten Provinzialminister der neuen „Deutschen Franziskanerprovinz von der hl. Elisabeth“ mit Sitz in München, die am 1. Juli 2010 errichtet wurde. Mit Tatkraft und Entschlossenheit nahm er die nicht leichte Aufgabe auf sich, nach der organisatorisch vollzogenen Vereinigung der vier ehemaligen Provinzen auch den inneren Zusammenhalt der neuen Provinz zu fördern und zu festigen.

Im Sommer 2011 musste er sich einer Magenoperation unterziehen, die jedoch nicht die gewünschte Heilung brachte; eine weitere Operation wurde notwendig, die auch ohne Erfolg blieb. Geschwächt und entkräftet verstarb er in den frühen Morgenstunden des 26. Februar in der Isar-Klinik in München.

Die Beerdigung war am Freitag, dem 2. März 2012. Um 13:00 Uhr feierten wir das Requiem in der Klosterkirche St. Antonius, anschließend war die Beisetzung bei den Gräbern der Brüder auf dem Friedhof St. Antonius Holzhausen-Ohrbeck.

 
Jesus - Ankerplatz unserer Hoffnung
Geschrieben von: BASt.   

Unsere Osterkerze für dieses Jahr ziert ein großer, stilisierter Anker. Er lässt die traditionellen Elemente Alpha und Omega etwas an die Seite treten. „Jesus Christus, Anfang und Ende, sein ist die Zeit und die Ewigkeit“, dieser liturgische Ausspruch bei der Kerzenweihe in der Osternacht wird dominiert von dem großen Anker, der das Kreuz als eines der beiden Hauptsymbole bergend umschließt. Jesus, der im Klageruf am Kreuz die Not der Menschheit und die Frage nach dem „Warum“ herausschreit, auch er darf sich im Letzten geborgen wissen, wenn er betet: „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist“. So ist der Mensch gewordene Gott uns allen und besonders den Leidenden, Verachteten und unschuldig Verurteilten ganz nahe - er ist zum Ankerplatz geworden, an dem wir unsere Sehnsüchte festmachen dürfen.

Der Anker ist ein Symbol, das auch in unseren Träumen auftaucht. In schwierigen Situationen braucht der Mensch einen Bezugspunkt. Wir möchten in uns selber ruhen und uns durch Nichts aus der Ruhe bringen lassen. Für den gläubigen Menschen ist das Sich-Festmachen an Gott eine Grundhaltung, um im seelischen Gleichgewicht zu bleiben. Ein Anker im Traum kann Ermutigung bedeuten, sich weiter zu entwickeln und die Fähigkeit, in Zeiten der Labilität standhaft zu bleiben. Oft ist er für uns auch buchstäblich der Rettungsanker, an den wir uns klammern möchten und der uns hoffen lässt, ein Problem mit Hilfe anderer einer Lösung zuzuführen.
Aber auch die negative Seite kommt in Traumbildern zum Ausdruck: Reißt der Anker oder zerbricht er, werden damit Zweifel und Enttäuschungen verarbeitet. Hoffnungen können durch widrige Umstände auch dahinschwinden. Geht ein Schiff aber mit gelichtetem Anker auf Große Fahrt, ist dies ein Sinnbild dafür, dass unser Leben eine neue Richtung bekommt.

Die Symbolik der Osterkerze - Kreuz und lebendiges Licht - bekommt durch den großen, alles umschließenden Anker eine Deutung, in der wir unser Leben wiederfinden können. Der Anker wird vom Gold des Osterlichtes durchzogen. So soll die Osterbotschaft - die Mächte der Finsternis haben nicht das letzte Wort - auch unseren Alltag durchdringen und uns motivieren, immer mal wieder „vor Anker zu gehen“ und uns mit neuer Lebenskraft erfüllen zu lassen.

 
Msgr. Meyer 50 Jahre Priester
Geschrieben von: BASt.   

Msgr. Johannes J. Meyer feierte am 4. Feb. 2012 sein goldenes Priesterjubiläum mit einem Hochamt in St. Johann Osnabrück. Viele Jahre hat er in der Herz-Jesu-Gemeinde ausgeholfen: bei den Sonn- und Feiertagsmessen, Taufen, Trauungen und anfangs auch bei Beerdigungen. In der Erwachsenenbildung und bei Verbänden war er ein gern gesehener Referent. Msgr. Meyer hat viel für unsere Gemeinde getan. Dafür danken wir ihm und wünschen ihm einen festlichen Tag und Gottes reichen Segen für die weiteren Jahre!

 
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